Die Welt ist Energie & Schwingung – Die Welt ist Klang

Schamanin - Gesang, Trommeln, Behandlung

Musik und Heilung


Für den modernen Menschen ist Musik allgegenwärtig, ob im Einkaufszentrum oder über das Radio im Auto, der Handyklingelton oder im Fernsehen  … Musik kann positive oder negative Auswirkungen auf uns haben; beruhigend, anregend, aggressivitätsfördernd, erheiternd, oder nervend. Im Grunde hat jeder schon mal den Einfluss  von Tönen und Rhythmus am eigenen Leib spüren können. Umgedreht können wir bewusst unser Stimme und Klänge nutzen, um lebensbejahend auf unseren Organismus und unser Leben selbstbestimmt einzuwirken. Es ist eine sehr ursprüngliche Methode, denn alles Leben im Universum folgt einer harmonikalen, musikalischen Ordnung.

 

In der Physik gilt es schon lange als erwiesen, dass alles Energie und Schwingung ist, denn kein Forscher hat jemals etwas „Festes“ feststellen können. Zoomen wir also immer tiefer und tiefer in die „Materie“, kommen wir auf die Quantenebene, wo nur noch vibrierende Energiebündel zu finden sind. Die harmonikalen Gesetze der  Musik  spiegeln sich in allen naturwissenschaftlichen Bereichen, sowie in der Kunst, Architektur, Astrologie und Religion wieder. Unsere Körperproportionen  entsprechen musikalischen Intervallen. Die gesunde Zelle schwingt mit 3 Hauptönen, also einem Akkord. Organe folgen einfachen u. komplexen Rhythmen. Das Babyherz schlägt doppelt so schnell wie das Mutterherz, also in einem Oktavabstand.



Schamanin, Trommel, schamanische Gesänge, Schamanismus
Schamanin der Stimme papajeahja

Alles schwingt und klingt….

 

Leben ist Bewegung. Wir nutzen Ausdrücke wie, „es ist stimmig“, „es fließt“, „alles ist im Fluss“, „alles in Ordnung“, „ich habe eine Magenverstimmung“, „meine Stimmung ist im Keller“, „mein Immunsystem ist nicht in Takt“… usw. 

 

Für mich ist Heilung Bewegung und harmonisch-stimmig. Blockaden dagegen sind zäh und fest, disharmonisch und Krach. Die Energie ist gebunden  und steht dem Leben nicht  frei zur Verfügung.

  

Mit Stimmarbeit, Musik und energetischen Techniken können diese Blockaden aufgespürt und aktiviert werden, um sie dann aufzulösen, zu harmonisieren. Die Energie kann wieder frei fließen und zum Leben genutzt werden.

 

Jeder Mensch ist ein Individuum, mit einem ganz eigenen fließenden Klang. Es gilt diesen Klang zu erfahren, ihn lieben lernen, ihn fördern und klären... sich selbst erkennen und ent-decken,  um dem wahren Selbst Ausdruck zu verleihen, damit wir mit unserem wahren göttlichen Ausdruck hier auf der Erde glücklich werden...  Kein Klang gleicht dem anderen. Die Stimme ist wie ein energetischer Fingerabdruck. Jede Stimme ist einmalig. In der Stimme sind alle Informationen unseres Da-Seins.


Stimme und  Klang kann man leicht als Sensor nutzen, der Disharmonien (Blockaden) aufspürt und zum Erzeugen von Heilfrequenzen um zu harmonisieren. Dabei geht es nicht um den herkömmlichen Gesang, nicht um schön klingen oder richtig singen im klassischen Sinne. Es geht vor allem darum, die Stimme als Heilinstrument gezielt einzusetzen. Es ist sehr einfach und jeder der eine Stimme hat, kann es erlernen… 

Schamanin, Ritual
Ritual

Der Obertongesang ist zum Beispiel eine Gesangstechnik, die aus dem Mutterton (Grundton) der Stimme einzelne Teiltöne herausfiltert, dass sie als getrennte Töne wahrgenommen werden und der Höreindruck einer Mehrstimmigkeit entsteht. Diese Teiltöne folgen der Obertonreihe. Ihr liegt das Gesetz der ganzzahligen Verhältnisse zu Grunde 1:1, 1:2, 1:3, 1:4, … 

 

So wie Obertöne immer in die nächste ganzzahlige Struktur springen, verhalten sich auch die Energiequanten in der subatomaren Physik. Hier spiegelt sich die kosmische Harmonie wieder. 

 

 

Die natürliche Ordnung, der ausnahmslos ALLES im Kosmos unterliegt. Diese Gesangstechnik kann jeder leicht erlernen. Obertongesang wirkt wie eine universelle Kommunikation zwischen ALLEM Leben.

  

Stimmarbeit, Singen und Tönen sind einfache und effektive Mittel, um sich wieder selbst zu stimmen. Ein harmonisch, im Einklang mit dem Selbst schwingendes System ergibt Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg und Zufriedenheit. Die schamanische Kraft und die  Energiearbeit fließst unterstützend und transformierend mit ein. Ich löse Blockaden, energetisiere und reinige den Energiekörper durch herausziehen (Extraktion). Ich vermittel dir einfache und wirkungsvolle Werkzeuge für den Alltag und du kreierst dir Werkzeuge für dich persönlich.  Ich biete dir Möglichkeiten durch Stimmarbeit näher dir Selbst zu kommen. Ich sehe mich dabei als Geburtshelferin und Wegbegleiterin auf deinem Weg...


von papajeahja Sandy Kühn

Heilige Sexualität

Schamanin - Schamanische Behandlung
Schamanische Behandlung

Heilende Sexualität

 

In der heilenden Sexualität, wird Sex in einer ganzheitlichen Weise betrachtet und geht weit über die Funktion der Fortpflanzung und Triebbefriedigung hinaus. Hier wird sich ganz bewusst mit der eigenen Sexualität und der Problematiken damit auseinandergesetzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob in Partnerschaft oder als Single. Denn, es geht um die sexuelle Energie, die unsere Lebensenergie ist. Aus dieser Energie und dem Akt heraus werden wir erschaffen, wird alles Leben auf dieser Erde erschaffen.

 

Im Unterleib und den Geschlechtsorganen sitzt sozusagen der Generator. Ist der Generator nicht voll leistungsfähig oder kaputt, fehlt es uns an Lebenskraft, Lebenslust und Energie. Was logischer Weise einen enormen Einfluss hat auf die Lebensqualität, den Körper und die psychische und physische Gesundheit. Alles was wir je erlebt haben, ist im physischen Körper und im Energiekörper abgespeichert. Eine traumatische Erfahrung kann im Körper etwas blockieren und den freien Fluss der Energie hindern. Es kommt zu Unterversorgung und der Grundstein für Krankheit auf allen Ebenen – Körper, Geist und Seele, ist gelegt.

 

Die Lehren über die heilende Sexualität (zBsp. Tantra, Tao der Liebe) geben Aufschluss über diese Zusammenhänge und bieten Möglichkeiten, diese Blockaden zu lösen. Darüber hinaus wird Sexualität als ein spiritueller Akt gesehen, der zwei Menschen verbindet und Erfahrungen von Verschmelzung und göttlicher Ekstase ermöglicht. Ein sexueller Akt, bei dem sich nicht nur die Geschlechter, sondern auch das Herz und der Geist mit verbinden, schenkt Vitalenergie, wahre Nähe und Intimität und vor allem Zufriedenheit und Fülle. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um eine feste Partnerschaft, einen One-Night-Stand oder Selbstbefriedigung handelt.

 

Den meisten Menschen fällt es am schwersten, sich selbst zu Lieben. Nicht nur den Druckabbau und die schönen Gefühle des Orgasmus zu geniesen, sondern auch sich selbst. Da zeigt sich der Mangel an Selbstliebe und die eingeschränkte Beziehung zu sich selbst.

 

Auch für die, die meinen eine erfüllte Sexualität zu haben, bieten diese Lehren Möglichkeiten, sich zu erweitern. Für noch mehr Spaß, Erfüllung und Ekstase im Liebes-LEBEN!

 

Die Empfindungsfähigkeit erhöht sich, Orgasmen werden länger und intensiver, mit Techniken und bewusstem Umgang im Akt, können weitere Blockaden gelöst werden. Noch mehr Energie wird frei, die nun dem Leben wieder zur Verfügung steht. Seit meinem 18. Lebensjahr beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema. Schon damals war mir klar, dass der sexuelle Akt, so wie ich ihn kannte nicht alles sein kann. Dieses innere starke Gefühl, da muss es mehr geben, war der Impuls für meine Suche. Und meine damalige Frage, ob es da mehr gibt, hat sich mittlerweile beantwortet. JA – es gibt mehr…

 

Ich bin kein Anhänger tantrischer Lehren oder anderer Glaubensrichtungen. Meine Seminare sind daher für die genau richtig, die vor Tantra erstmal zurück schrecken, weil es vielleicht für den Anfang zu körperlich-intim erscheint. Sind diese Blockaden erstmal gelöst, sind dann Tantraseminare auch keine unüberwindbar scheinende Herausforderung mehr. Aber auch für alte Hasen im Tantra, bietet sich ein Raum zur weiteren Entgrenzung. Das miteinander von Anfängern bis zu Fortgeschrittene in einer Gruppe ist daher möglich, weil ich auf eine ganz eigene Weise schamanisch-energetisch-körperlich Arbeite...

 

In meinen Seminaren geht es vor allem um Selbsterfahrungen, Lösen der einschränkenden Blockaden und den tieferen Kontakt zu sich selbst und somit zu anderen. Jeder Teilnehmer wird da abgeholt wo er steht und durch seinen eigenen Prozess geführt. Jeder Teilnehmer ist Teil des Prozesses der Anderen.

 

Es gibt Dinge die lösen sich von ganz allein. Es gibt aber auch Dinge, die sich nicht von allein verändern. Und an dem Punkt, wo wir uns entscheiden, etwas dafür zu tun, etwas zu ändern, beginnt die Reise der eigenen Befreiung. Befreiung von auferlegten Fesseln, Fremdbestimmungen, Glaubenssätzen, Traumen und Ängsten, die uns unglücklich machen. In Seminaren zum Thema Heilende Sexualität, beschäftigen wir uns genau mit diesen Beschränkungen in Bezug auf unsere sexuelle Energie, unsere Lebensenergie.

 

Durch schamanische Energiearbeit, die Arbeit mit musikalischen Schwingungen und spezielle Übungen, helfe ich dir, dich wieder ein Stück mehr selbst zu befreien. Für die Erfüllung deines Lebens und dein GLÜCK…
Stimmschamanin papajeahja


von papajeahja Sandy Kühn


Wege in die Kraft – Handeln im Jetzt

Negative Emotionen, Glaubensätze, Vorstellungen, Bewertungen und Krankheiten sowie die Filter, durch die wir die Welt betrachten, haben ihren Ursprung in unseren Prägungen. Das sind Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben. Diese sind im Energiekörper als Dellen und Verhärtungen wahrnehmbar.

Jeder von uns wurde und wird von der Umwelt geprägt. Prägungen sind gebundene Energien, die zum Leben nicht zur Verfügung stehen. Sie arbeiten gegen unsere ureigene Struktur und Bestimmung. In dem Maße, in dem ich Prägungen löse, gewinne ich an Kraft, Freiheit und Selbst-Bewusstsein. Ich stimme mich wieder, so wie ich gemeint bin. Ich werde immer mehr zu mir selbst, authentisch, kraftvoll und liebend …

                                 

Für mich hat sich das Handeln aus dem Jetzt als sehr wirkungsvoll erwiesen.
Tu es einfach ... Frag nicht soviel „Wie soll ich das tun? Wie geht das…? Das hält dich in deinem Kopf gefangen und bringt dich nicht wirklich weiter.Geh in die innere Ausrichtung „Möge das Bestmögliche geschehen“ und folge deinen Impulsen und beobachte, was passiert …


Vertraue auf deine eigene Körperweisheit. Denkst du vorher darüber nach, was du tun möchtest, bist du nicht mehr im Jetzt. Es gibt keine Regeln oder Grenzen. Wenn dein Kopf anfängt zu quatschen und gegen dein Handeln zu sprechen, lass ihn quatschen. Ignoriere es einfach…In der kreativen Prozessarbeit ist das die Basis. Ich folge meinen Impulsen. Das bringt Vertrauen und stärkt die Intuition. Mit jeder Erfahrung, die du damit machst, gewinnst du an Selbsterkenntnis und Selbstvertrauen.

 

Alles ist Energie und Schwingung. Dem Kosmos liegen musikalische-universelle Gesetzmäßigkeiten zu Grunde (z.B. Resonanz, Harmonik). Diese Gesetzmäßigkeiten wirken auch in uns und durch uns. Diese nutze ich bewusst zur Transformation– auch der eingangs erwähnten Prägungen–in Form von Klang, Stimme und Rhythmus (Musik), um mich selbst zu stimmen und somit in meine natürliche Schwingung und damit meine volle Kraft zufinden.

 

Hier eine Übung dazu, die du selbst ausprobieren kannst -Die Kraftstimme aktivieren: Stell dich mit leicht ausgebreiteten Beinen hin und strecke deine Arme gen Himmel. Atme tief in den Bauch. Nehme deinen ganzen Körper war. Achte darauf, dass du ganz und gar in deinem Körper bist. Nun schreie aus dir, so kraftvoll du kannst, ein JA. Warte bis der Impuls von allein kommt (nicht vom Kopf oder Willen). Wiederhole das und schärfe dabei deine Wahrnehmung: Wie klingt deine Stimme? Was nimmst du in deinem Körper wahr? Was fühlst du dabei?
Durch die kraftvolle Stimme, die du nutzt, bringst du dein ganzes System zum Schwingen und Vibrieren. Es ist möglich, dadurch Blockaden so zum Schwingen zu bringen, das sie sich von ganz allein lösen.
Hast du in dir das Gefühl oder die Ahnung, es könnte etwas sehr Mächtiges auslösen, dem du nicht gewachsen bist, dann hol dir jemanden mit dazu, der dich begleitet und dich dabei unterstützt, oder nutze den geschützten und unterstützenden Rahmen eines Seminars dazu.
Lösen sich Prägungen, kann sich das auf verschiedenste Weise äußern: z.B. Lachen, Weinen, Schreien, Rülpsen, Erbrechen, Husten, Schütteln… Gib diesen Entladungen energetisch Raum.

 

Meine Heilweise, die ich für mich anwende und auch in Seminaren weitergebe, setzt sich wie folgt zusammen: Bewusstheit der Gedanken – ich erschaffe meine Realität. Lösen von Prägungen durch Herausziehen (von außen) oder Energieerzeugen um die Prägung aus dem Energiekörper herauszudrücken (von innen). Anerkennung, dass ich selbst für meine Emotionen und für mein Leben verantwortlich bin. Stimme, Musik, Rhythmus, schamanische Energiearbeit nutzte ich zum Energieerzeugen, Aktivieren, Lösen von Prägungen, Blockaden und zur Harmonisierung des Energiekörpers.

Wichtig ist mir auch das Wissen darum und die immer wieder neue Anerkennung, dass das, was mich im Außen stört, verletzt oder aufregt, meine eigenen Beschränkungen sind. Ist mir das klar, nehme ich den Spiegel, den mir der andere oder ein Ereignis vorhält, an und kann bewusst über meine Grenzen gehen.

 

So geschieht Heilung und Wachstum. Dein Energiekörper wird stärker und je stärker du wirst, umso mehr Energie kannst du auch bewegen…

Vertraue dir und deiner Körperweisheit, denn die wirkungsvollste Heilweise liegt in dir selbst – du brauchst es nur zu tun… Handeln im Jetzt!

 

 

papajeahja Sandy Kühn

ist Stimmschamanin und gibt Schamanische Behandlungen, Seminare und Einzelunterricht zu Musik, Stimme und Heilung. Mobil: 0172 - 702 88 16, www.stimmschamanin.de

Artikel für die Einfach Ja Zeitschrift Juni/Juli 2013 Ausgabe

 


Pan, der gehörnte, Schamanismus, Kraft
Pan - Naturgott - Gemälde in meinem Ritualkeller













Hier ein sehr schön geschriebener Artikel von Dr. Kenneth Ray Stubbs

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Artikel von Dr. Kenneth Ray Stubbs

Sexualität und Heilung

Der sexuelle Heiler, die heilige Prostituierte, der sexuelle Schamane
Täglicher, monatlicher oder sogar nur jährlicher Orgasmus kann jeweils nur ein kleines Stückchen transformieren und somit heilen. Noch mehr Nutzen erhalten wir, wenn wir die durch die Orgasmen entstandene energetische Intensität der elementaren Energie anhäufen, sie akkumulieren. Wie wir von dieser Anhäufung profitieren können, ist Aufgabe des sexuellen Heilers und der ‚heiligen Prostituierten'.


Die am häufigsten zitierten Texte über heilige Prostituierte stammen von Herodot aus dem 5. vorchristlichen Jahrhundert. Man kann ihn als den Begründer historischer Schreibweisen bezeichnen, quasi den ‚Vater der Geschichtsschreibung'. Er beschreibt babylonische Tempel, in denen jede Frau ihre Hingabe für die Göttin zeigte, indem sie sich sexuell für mindestens einen ‚Anbeter' zur Verfügung stellte. Dieser leistete dann einen finanziellen Beitrag für den Tempel. Das war eine ganz offensichtlich religiös sanktionierte Prostitution, die dem Tempel die Kasse füllte. War es nun eine oder war es keine Ehre für die Tempelfrauen, auf diese Weise im Dienste der Gottheit zu stehen? Ich selbst bezweifle zumindest, dass diese religiöse Praxis viel zur Transformation oder Heilung auf beiden Seiten beigetragen hat.


Im Gegensatz zum vorangegangenen Beispiel liegt in der hieros gamos, der ‚heiligen Hochzeit', die eigentliche Bedeutung, die in der Rolle der ‚heiligen Dirne' gefunden werden könnte. Dabei hatte der König oder der Hohepriester mit der Königin oder der Hohepriesterin zeremoniellen Sex, um das Wohlwollen der Götter für gute Ernten und gesundes Vieh herbeizurufen. Diese Zeremonien wurden vor etwa 5.000 Jahren bei den Sumerern in Mesopotamien abgehalten. Variationen dieses Rituals gab es auch in anderen Kulturen und in Fruchtbarkeits-Religionen. Manchmal hatten solche rituellen sexuellen Vereinigungen auch sehr viele Teilnehmer.


Einige zeitgenössische, westliche, sexuelle Tantra-Lehrer können als eine Abwandlung der Rolle der ‚heiligen Prostituierten' gesehen werden. Sie bringen den TeilnehmerInnen bei, erst in einen meditativen Zustand zu gehen, um anschließend eine tiefere Erfahrung aller Sinne vor und während des genitalen Sexes machen zu können. Die Entwicklung eines ‚Westlichen Tantra' aus den verschiedenen Kulturen Indiens und aus dem tibetischen Buddhismus steht aber erst ganz am Anfang. Außerdem wird hier meines Erachtens nach der Schwerpunkt viel zu sehr ausschließlich auf die Sexualität gelegt. Manche begründen das damit, dass sich der Fokus auch im antiken Tantra anfänglich ausschließlich auf die Sexualität konzentriert habe. Vielleicht entwickeln wir im schnelllebigen, hoch technisierten Westen eine Form von Tantra, die besser in unseren jetzigen kulturellen Kontext passt.


Was ist eine heilige Prostituierte?
Für mich ist sie sowohl in der Antike als auch heute eine Zeremonienmeisterin und Lehrerin. Sie integriert Sexualität und die verschiedenen Arten des Orgasmus in die Fülle unseres physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Lebens. Das wichtigste unmittelbare Ziel ist die Transformation und Heilung. Nicht die Unterhaltung oder Fantasieerfüllung.


Die Primärmethodik liegt in Körper- und energetischer Therapie und nicht in ausschließlicher Gesprächstherapie. Sie ist für Einzelpersonen, Paare oder Gruppen geeignet. Fortpflanzung, romantische Liebe und sexuelles Vergnügen sind wichtig. Aber erst bestimmte Formen der sexuellen ‚Energie-Verschmelzungen' ermöglichen einen wirksamen Transformationsprozess.

Das Konzept der ‚Energie-Verschmelzungen' ist in der westlichen Sexual- und Psychotherapie unbekannt. Im Vajrayana, dem tibetischen Diamantfahrzeug, sehen wir auf Thangkas, also tantrisch-buddhistischen Bildtafeln und kleinen Statuen, häufig meditierende Liebende in der Yab-Yum-Position. In dieser sitzt der Mann mit gekreuzten Beinen, die Frau auf seinem Schoß hat ihre Beine um seine Taille geschlungen. Ich habe dieses Bild immer so interpretiert, dass hier symbolisch getrennte Energien vereinigt und so Möglichkeiten geschaffen werden, die einzeln nicht erreichbar wären.


Der wesentliche Teil dessen, was schamanische Zeremonien und schamanische Heilungen wirksam macht, hängt davon ab, ob der Schamane in der Lage ist, seine unsichtbaren Energien mit denen der TeilnehmerInnen zu verschmelzen. Und das mit einer nicht-sexuellen, nicht-erotischen Absicht. Etwa zur gleichen Zeit, als ich begonnen habe, die energetischen Muster des Orgasmus zu erkennen, konnte ich ‚sehen', dass bei einem Orgasmus die Energien vorübergehend mit jenen des Partners verschmelzen. Nach dem gleichen Muster, allerdings ohne Sex, erfolgt schamanische Heilung: Der meisterhafte Schamane verschmilzt seine Energie mit jener des Patienten und heilt ihn dadurch.


Aus dieser Einsicht heraus habe ich die Bezeichnung ‚heilige Prostituierte' auf ‚sexueller Schamane' geändert. Der letztgenannte Begriff zeigt die Bedeutung klarer, wie ich die Rolle des zeitgenössischen ‚heiligen Sexualpraktikers' sehe: Er ermöglicht Transformation und Heilung außerhalb eines traditionellen religiösen Kontextes. Ohne eine Religion, in der Sexualität positiv gesehen wird, sind diese zeitgenössischen Versionen sexueller Heilungen, heiliger Prostituierter und sexueller Schamanen nur im Rahmen professioneller Berufe möglich. Es gibt für sie keine Möglichkeiten mehr, ihr ganzes Leben im Tempel zu verbringen.


Meine Schlussfolgerungen
Zu oft haben religiöse Überzeugungen Sexualität in eine dunkle, sündhafte und schändliche Ecke verbannt. Mit Bewusstheit und Achtsamkeit können wir die Energien genauer in ihren verschiedenen Ausdrucksformen unserer sexuellen Natur beobachten. Sexualität ist weit davon entfernt, ein Hindernis für unser spirituelles Wachstum zu sein. Im Gegenteil, sie kann uns tiefer mit ‚allem, was ist' in Verbindung bringen und uns in diesem Prozess heilen.

Dr. Kenneth Ray Stubbs ist ein amerikanischer Masseur und Autor über tantrische Sexualität sowie heilige Prostitution. Im Eigenverlag ‚Secret Garden Publishing' sind mehrere Filme zu diesem Thema erschienen. www.sexualshaman.com


Das weibliche und männliche Urprinzip

Um Liebesbeziehungen zu verstehen, muss man zuerst das weibliche und männliche Urprinzip begreifen.

Wir leben in einer Zeit großer Bewusstseinsveränderungen und -ausdehnung, spirituellem Wachstums und Erwachens, was uns eine völlig neue Art zu lieben schenkt, eine Transformation der Sexualität, eine Heilung unserer Beziehungen, nicht nur zum Partner.

Immer mehr verstehen und erkennen wir uns selbst, und mit dem Verstehen lassen wir alles Wissen fallen, unser Ego, unsere Identitäten und Rollen und beginnen unser Menschsein zu leben... tief aus unserer Quelle heraus, mitten aus dem Herzen.

(c) ute strohbusch 2015



Das weibliche Prinzip


Die weibliche Energie ist diffus, in die Tiefe und Breite zerfließend, strömend, emotional und ohne Form. Sie ist schöpferisch, kreativ, Leben gebärend, aufnehmend, umwandelnd und heilend.

Die weibliche Energie ist überfließende Liebe und dient sich selbst.

Die weibliche Energie nimmt die männliche Energie auf und transformiert sie.

Die weibliche Energie will geliebt werden. (passiv)

Die weibliche Energie ist die Quelle.

Das weibliche Prinzip ist HINGABE, es ist EMPFÄNGLICH und PASSIV.


Das männliche Prinzip


Die männliche Energie ist zielgerichtet, nach vorne oben gerichtet wie der Phallus. Sie ist kämpferisch, gebündelt, dynamisch, leistungs- und wettbewerbsorientiert und zerstörend.

Die männliche Energie schützt und hält die weibliche Energie, gibt ihr ein Gefäß, einen Rahmen, eine Sicherheit und Struktur, in der sie sich an sich selbst hingeben und entfalten kann.

Die männliche Energie will lieben. (aktiv)

Die männliche Energie will an die Quelle.

Das männliche Prinzip ist STRUKTUR, es ist HALTEND und AKTIV.


Wenn man dies verinnerlicht, versteht man die Gesetze der Natur, des Tierreichs, aber auch unserer menschlichen Beziehungen und die der Sexualität.


Jeder Mensch besteht nicht nur aus einer der beiden Seiten, sondern hat immer beide Anteile in sich, Animus und Anima genannt. Sonst könnte er allein gar nicht überleben. Wir brauchen einander nicht zwingend, um ganz zu sein. Aber wir brauchen uns, um uns zu erkennen, solange wir noch in unseren alten ICH-Strukturen leben, denn dann spiegelt uns der Partner nicht nur das Helle und Schöne, sondern auch unsere unerlösten Schatten. Um sich als Mann ganz erkennen zu können, braucht er die Frau als Spiegel. Um sich als Frau ganz erkennen zu können, braucht sie den Mann als Spiegel.

Zwei Menschen, die ihre verletzten Anteile geheilt haben, die in sich ganz geworden sind, können oder wollen sich auch zusammen tun, „brauchen“ sich aber nicht mehr.

Da wir auf diesem Heilungs- und Ganzwerdungsweg sind, wird es in absehbarer Zeit ganz neue Formen von Zusammenleben geben, die keine äußere Struktur mehr brauchen, schon gar keine vorgegebenen gesellschaftlichen oder moralischen Zwänge. Denn diese Art des sich „aufeinander Beziehens“ wird von bedingungsloser Liebe und Freiwilligkeit getragen, nicht mehr von gegenseitiger Bedürftigkeit, Erwartungen, Angst und Mangel geprägt. Eine Liebe, die nicht fordert und besitzen möchte, sondern sich aus dem eigenen vollständigen HABEN an den anderen verschenkt.



Die Sehnsucht der Frauen


Jede Frau kennt sie, die unstillbare Sehnsucht nach einem Mann, der in der Lage ist sie zu HALTEN. Die Sehnsucht nach einem Mann, der kraft- und liebevoll genug sein möge, um sie ZU TRAGEN in ihrer ganzen Emotionalität, ihren zyklischen Gemütsschwankungen und ihrem So SEIN. Versteh das richtig! Es geht hier weder um Unterordnung, noch um Abhängigkeit vom Mann, im Gegenteil! Ein Mann kann diese, seine wahre Aufgabe, überhaupt nur dann erfüllen, wenn er gelernt hat zu LIEBEN und respektvoll, vertrauensvoll und achtsam dem weiblich-göttlichen Prinzip gegenüberzutreten.

Dieser Wunsch des Weiblichen kommt daher, dass das weibliche Prinzip sich vollkommen hingeben will, und zwar nicht in erster Linie an den Mann und auch nicht sexuell, sondern an SICH SELBST. Das ist wichtig zu verstehen, vielleicht das Wichtigste überhaupt, um aus der Ohnmacht in die Eigenmacht zurückzukehren. Das weibliche Prinzip dient in erster Linie sich selbst! Selbst sexuell. Wenn sie ihn dabei akzeptiert, kann er durch sie seine Energien erneuern, sie ist seine Quelle. Sie empfängt ihn und nimmt seine Energien in sich, in ihrem Schoß auf und transformiert seine Energien.

Das männliche Prinzip gibt dem weiblichen in solchen Momenten Schutz, Halt und Sicherheit, weil die weibliche Energie, um sich hinzugeben, selbst alle Kontrolle loslassen muss.

Der Mann TRÄGT das weibliche Prinzip, gleicht und hält alle emotionalen Schwankungen aus, falls er dazu in der Lage ist und reif in seinem Mannsein. Er tut es, indem er die emotionale Energie der Frau einfach IN LIEBE HÄLT, ohne auf der persönlichen Ebene zu reagieren oder gar überzureagieren.


Leider haben die meisten Frauen in ihrer Kindheit nicht die Erfahrung des bedingungslosen Gehaltenseins durch den Vater machen dürfen. Sie sind vom männlichen Prinzip verwundet, verletzt und enttäuscht worden. Oft auch von beiden Eltern. Daraus haben sie in ihrer Kindheit, meist auch durch das Vorleben der Mutter, Verhaltensmechanismen entwickelt, sich diese Liebe durch das männliche Prinzip verdienen, ja erkämpfen zu müssen. Das Fatale, was hieraus entsteht, ist eine Umkehrung des weiblichen Prinzips. Frauen beginnen in die männlich aktive Rolle zugehen, also ihre innewohnenden männlichen Anteil zu stark zu aktivieren, und sich um die Liebe eines Manne zu bemühen, zu kämpfen und sie sich verdienen zu wollen. Sie beginnen Männer mit ihrer Liebe zu überschütten, zu versorgen, sich zu kümmern, um ihm somit zu beweisen, dass sie es WERT sind, geliebt zu werden. Frauen geben sich aus diesem Grund häufig sexuell viel zu schnell hin, um Liebe zu bekommen, fälschlicherweise in dem Glauben, dass sie mit sexueller Hingabe Liebe im Mann erzeugen könnten. Anstatt sich zu schützen, solange, bis er ihr Herz von sich aus erobert hat, gehen sie in Vorleistung, die dem Mann erspart, sich dafür anstrengen zu müssen.

Frauen, die auf diese Weise männlich aktiv werden, sind in ihrer Würde verletzt und in ihrer Weiblichkeit schwach. Und sie gehen in Resonenz mit vom Muttertprinzip verletzten Männern, die es nicht gelernt haben haben, sich rechtzeitig auf gute Art und Weise von der Mutter zu lösen.  Wenn die rechtzeitige Ablösung von der Mutter in der Pupertät nicht gelingt, bleibt die Beziehung zum Weiblichen oft lebenslang negativ fixiert.

Die Frauen erleben die Wiederholung der alten Verletzungen durch den Vater so immer wieder neu. Sie sind sich nur das vertraute SEHNEN und WARTEN wert und habe das Gefühl, sich Liebe verdienen zu müssen. Deswegen ziehen sie nach dem Resonanzgesetz Männer an, die ihrerseits in ihrer Männlichkeit verwundet sind, männlich schwach und unfähig zu lieben, und die in die passive Rolle gehen und sich "bemuttern" lassen, sich vom nicht genügend „gestillten“ Mutterprinzip auch noch als erwachsener Mann emotional versorgen lassen. Gleichzeitig haben sie oft große Angst davor, weil sie die weibliche Energie durch die Mutter als erdrückend, Bedingungen stellend oder verletzend erlebt haben. Sie wollen dies in späteren Beziehungen vermeiden, treffen aber natürlich genau auf die Frauen, die es ihnen spiegeln.

Solche Männer wissen nicht mit weiblichen Energien umzugehen, haben Ängste, machen dicht, gehen immer wieder in Rückzüge, oder sie reduzieren Weiblichkeit oft nur auf Gier und Lust, oder sie suchen sich das "kleine sichere Glück" mit Frauen, die sie scheinbar nicht so tief berühren, und somit nicht an ihre Schmerzpunkte gelangen, oder sie verweigern sich "Beziehung" einfach ganz. Manchmal auch alles zugleich.


Die Königin

 

Normalerweise ist eine in sich seelisch gesunde Frau eine Königin und sich der innewohnenden Göttin bewusst. Zumindest benimmt sie sich auf natürliche Weise so, auch wenn es unbewusst und vor allem unbedarft  ist.

Sie weiß, was sie will und was sie nicht will, sie schert sich nicht darum, was andere von ihr halten, sie braucht niemandem zu gefallen. Sie lebt ihre Zyklen und weiß um die Kraft der Menstruation, aus der sie ihre größte Energie schöpft, weil das Blut sie immer wieder erneuert.

Sie lebt und liebt ihre unterschiedlichen Emotionen im Rhythmus der ihr innewohnenden Natur, das Gierige genauso wie das Sanfte, das Mütterliche wie das Mädchenhafte, das Kämpferische genauso wie das Heilende und Heilige. Mal heiß, mal kalt, mal liebevoll, mal spröde, mal engelsgleich, mal lustvoll und verdorben ... so, wie sie sich eben gerade fühlt. Sie verstellt sich nicht und passt sich niemandem an.

Sie lebt und liebt sich SELBSTVERLOREN, ohne Kontrolle des Minds, ohne Kontrolle und Absicht ihrer Wirkung auf andere Menschen, geht ganz in ihrer natürlichen, kraftvollen Selbstverständlichkeit auf. Sie IST das alles und lebt alles, alle ihre Anteile, je nach Lust und Laune, nicht jede Facette davon muss permanent von Nöten sein, aber sie würde radikal jeden Anteil benutzen, auch den der Furie und Kämpferin.

Sie braucht keine Liebe, sie IST LIEBE, sie lebt ihre Visionen und Leidenschaften, mal sanft und warm und weich und nährend, mal radikal und unerbittlich, mal frech und kokett, mal freud- und lustvoll, mal distanziert und abweisend. Eine Frau, die alle ihre Anteile zulässt und sich ganz an sich selbst hingibt, ohne sich darum zu scheren, wer sie liebt oder nicht liebt, wer sie mag oder nicht mag, tanzt ihr Leben und das ganze Universum beugt sich ihrem Charisma.

Nun wissen wir alle, wie die Palette weiblicher Anteile über die Jahrtausende auf Fragmente reduziert wurde. Viele Männer wissen aber immer noch nicht, dass sie sich damit selbst auf wenige Fragmente ihres Mannseins beschnitten haben.

Die neu erwachende Weiblichkeit erzeugt oft immer noch unbewusste Ängste, und zwar deshalb, weil die beschnittenen Anteile selbst noch nicht befreit wurden, die Frauen immer einen Ticken schneller zu sein scheinen in ihrer Entwicklung und Männer dem oft verwirrt gegenüber stehen, nicht wissend, wie sie damit umgehen sollen. Rückzug scheint manchmal der einzige Ausweg zu sein.


Seelenpartner


Momentan ist viel zu hören von Seelenpartnern, Dual- oder Zwillingsseelen. Dies ist wie alles, was wir uns vorstellen oder zu erklären versuchen, ein Konzept. Es finde es nicht wichtig, ob es nun wirklich nur „den einen“ Seelenpartner gibt, ob man karmische Aufgaben hat oder emotionale Verbindungen aus anderen Leben... oder ob derjenige Mensch einfach zu dem Zeitpunkt auftaucht, an dem wir bereit sind, unsere Liebe in  die Bedingungslosigkeit zu erheben, uns die letzten Zacken aus der EGO-Krone zu brechen und unsere wahre Krone auszugraben. Es ist nicht wichtig, Gottes Plan zu verstehen, wichtig ist offensichtlich, nun die letzte 3D Muster loszulassen und an unsere tiefsten und schmerzhaftesten Wunden und Anhaftungen zu gelangen, und dazu brauchen wir eben eine besonders tiefe und übermächtige, ja überirdische Liebe, vor der (und vor der damit verbunden Heilung) wir nicht so einfach flüchten können wie früher vor karmischen Partnern und aus von Bedürftigkeit geprägten Beziehungen. Fakt ist, jeder Partner spiegelt uns genau unsere Themen und ist das perfekte Pendant, auch zu unseren Schattenseiten. Während wir uns weiterentwickeln, heilen wir vieles davon, werden lichter, öffnen unsere Herzen für uns selbst. Wir schwingen bereits höher, aber wir haben auch noch unseren tiefsten Schmerz. Und dann kommt er oder sie... der Seelenpartner... und zeigt uns einen nie gekannten Himmel und wirft uns zeitgleich in unsere letzten verdrängten Höllen.


Seelenpartnerschaften lehren die Liebe


Der schwache Mann, der verletzte Junge, lernt sich aus seinen Ängsten und Selbstzweifeln zu befreien, sich abzuwenden vom sicheren Modus der körperlichen Lust als alleinigen Ausdruck seiner eingeschränkten Liebesfähigkeit und wahrhaft zu lieben... und... die Liebe einer Frau (aus) ZUHALTEN. Der Mann kommt wieder in seine Kraft, er wird zum Krieger des Herzens. Er wird zum Eroberer. Er DARF endlich das tun, was seiner Ursprungsenergie entspricht: Stärke, Kraft und Mut des Herzens zeigen, nicht mehr nur Pseudoheld a la Hollywood sein, sich selbst aufbrauchend im patriarchalen Wirtschafts- und Sozialgefüge. Er beginnt die Heldenreise des Mannes.

 

Der männliche Seelenpartner wird instinktiv die bedürftige Frau solange aus Angst von sich weisen und auf sich selbst zurückwerfen, bis sie ihn als ihre Glücksquelle loslässt und anfängt, sich selbst das Glück zu sein und die Liebe zu geben.


Die schwache Frau, das abgewiesene Mädchen, die ihre weibliche Macht, ihren Wert und ihre Würde verleugnet, lernt ihre Liebe zu sich selbst zuzulassen, ihre eigenen Energiesäulen zu errichten und ihre Eigenmacht zu entdecken. Der Seelenpartner bringt sie buchstäblich in die Eigenständigkeit. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie leidensfähig sie ist und wie lange sie sich die Zurückweisungen gefallen lässt, bevor sie endlich ihre Nabelschnüre einrollt, sich umdreht, ihre Aufmerksamkeit von ihm abzieht und sich AUSSCHLIESSLICH ihrem eigenen Leben widmet! Sie wirft ihr Bettelgewand ab und erweckt die Königin. Sie begreift, dass ihre Liebe ihr Schutz ist und dass sie eine ewig sprudelnde Quelle in sich hat und nicht auf die Liebe anderer angewiesen ist.  Sie kommt buchstäblich vom Mangel in die Fülle, oft auch finanziell.

 

Eine Frau, die zu sich selbst erwacht ist und sich selbst emotional und anderweitig zu versorgen gelernt hat, entlässt den Mann aus seiner Versorgungspflicht. Sie braucht ihn nicht mehr für ihre emotionalen Defizite. Sie wartet nicht länger auf ihn, in ihr ist keine Sehnsucht mehr danach, geliebt zu werden. Sie kümmert sich um ihr eigenes Leben, ist sich selbst Freude und Liebe genug, gibt sich dem hin, was ihr Spaß macht und lebt ihre Visionen.

Der männliche Seelenpartner hat unterdessen seine eigenen Aufgaben zu erledigen, um wieder wahrhaft liebesfähig zu werden. Er wird zeitgleich seine Vergangenheit bereinigen, seinen alten Wege verlassen und neuen Mut im Herzen schöpfen. Er wird seine Heldenreise antreten als Krieger des Herzens.

Sie begegnen sich neu, wenn beide aus ihren alten Lebensstrukturen entwachsen sind. Wenn aus Kleinheit, Angst und Selbstzweifel wahre innere Größe, Mut und Freiheit im eigenen SEIN geworden sind.


Der Mann lernt zu lieben und die Frau lernt, wieder Liebe zu sein


Die Frau darf nun wieder passiv werden gegenüber den Männern und sich erobern lassen. Sie ist der Ohnmacht entwachsen, abhängig zu sein von der Liebe anderer und in ihre weibliche Macht zurückgekehrt. Sie weiß um den Wert ihrer Quelle für den Mann und kann sich entspannen in ihr eigenes Sein. Sie wird erst dann dem männlichen Prinzip dienen, einen Mann erhören und sich ihm ganz und gar hingeben – emotional, geistig- seelisch- körperlich, wenn er ihr sein Herz vollkommen geöffnet hat und nichts mehr zurückhält.


Mögen wir alle in die Liebe erwachen.


© ute strohbusch 17.01.2015


Das Urprinzip der Sexualität

 
















"Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt."

 

Neale Donald Walsch "Gespräche mit Gott"

 


 

Es gibt diesen bekannten Spruch: "Frauen sind nicht dazu da, verstanden zu werden. Frauen sind dazu da, geliebt zu werden".

In der Tat beinhaltet dieser Spruch die Wahrheit, auch wenn er eher ironisch daher kommen soll, nämlich insofern, dass der Mann von seinem innersten Wesen her gar nicht in der Lage ist, Weiblichkeit und Frausein zu begreifen, also eine Frau jemals gänzlich zu verstehen. Nicht mal wir Frauen können das... uns selbst verstehen!

Das ist auch nicht seine Aufgabe, genauso, wie wir Frauen mal aufhören müssen, uns selbst ergründen zu wollen, um uns zu verändern und zu perfektionieren, sondern einfach mal damit anfangen, uns so sein zu lasse, wie wir eben sind und dies auch vollkommen unbedarft leben und fließen lassen.

Die Aufgabe des Mannes ist es tatsächlich "nur", die Frau zu lieben, sie zu halten, ihr Struktur und Gefäß zu sein, in das sie sich ergießen kann. Doch dazu braucht er Mut... und ja, die meisten Männer wissen nicht einmal, wie das geht und wie sie sich dem Weiblichen nähern sollen, geschweige denn, damit umgehen. Aber die meisten Frauen wissen es auch nicht, wie sie mit sich selbst in einer natürlichen, gesunden Art und Weise umgehen sollen, was ihr wahrer Wert ist und ihre urweibliche Energie, geschweige denn haben sie ein Selbstverständnis für all ihre schwankenden, zyklischen Anteile, ihre Sexualität, ihre Hormonschübe und ihre Eigenverantwortung für Glück, Liebe, Lust und ihren Selbst-Ausdruck.

Sie sind verunsichert, wollen in Normen passen, in Kleidergröße Null und hoffen die Anerkennung da draußen zu finden und bei einem Mann.

Seit Jahrtausenden haben Männer Frauen unterdrückt, auf ihre Mutterrolle reduziert, als sexuellen Mülleimer benutzt, oder sind vor ihren Gefühlen geflüchtet, und das aus einem einzigen Grund: Der Mann ist nicht das "starke Geschlecht".

Er weiß tief in sich drin, dass die Frau ihm in vielerlei Hinsicht überlegen ist und dass er ihre Energien nicht kontrollieren kann, weil er sie nie verstehen wird.

 

Jetzt, wo wir aus den niederen 3D-Ebenen erwachen, uns unserer wahren Energien und "Urrollen" langsam bewusst werden, gewinnt nicht nur der abgedroschene und vollkommen missbrauchte Begriff "Liebe" eine neue Bedeutung, sondern auch unsere Sexualität, von der viele gar nicht wissen, dass auch sie völlig neu erwachen wird...  weg von den Shades of Grey, weil man sich anders nicht spüren kann, weg von den Fetischen der Gier, weg von der Erniedrigung der Frauen durch Pornografie und Prostitution... aus Angst vor dem Weiblichen, aus Machtanspruch, von dem man(n) weiß, dass er dem nicht gerecht werden kann, und auch weg vom verzweifelten Suchen nach Befriedigung eines in Wahrheit ganz anderen inneren Verlanges.

Nicht nur die Frauen werden daurch erblühen... auch die Männer werden vom eigenen Anspruch entlastet und dem selbst auferlegten Ausbrennen ihrer Kraft.

 

Genauso wie der Begriff "Liebe" jahrtausendelang für alles herhalten musste, was in Wahrheit auf gegenseitigen oder einseitigen Bedürftigkeiten, Besitzdenken, Trieb, Existenzängsten, Handelsbeziehungen, Machtkämpfen und Manipulation beruhte, so wurde und wird auch Sexualität als Mittel zum Zweck benutzt oder zumindest aus der bisherigen weit verbreiteten Unkenntnis, was in einer erwachenden erleuchteten Liebe an sexuellen Erfahrungen überhaupt erst möglich ist und weit über das bekannte Kopulieren im rhythmischen Rein-Raus-Popp-Modus hinausgeht.

 

Das männliche und weibliche Prinzip in der Sexualität

 

Dabei beziehe ich mich gleichzeitig auch noch einmal auf meinen Artikel "Das weibliche und männliche Urprinzip"

 

Die Königin

 

Das weibliche Prinzip ist sich selbst Quelle der Freude, des Glücks und der Liebe.

Das Weibliche Prinzip IST pure, vollkommene Liebe.

Die Frau, die in sich Liebe ist und ihre Quelle in sich selbst entdeckt hat, fließt über. Sie ist ein volles Faß, sie ist im Haben, sie läuft über. Das Bestreben des Weiblichen ist es, diese Fülle loszuwerden, abzugeben, sich zu erleichtern. Wie im Märchen vom "süßen Brei", wo der Brei immer wieder nachfließt. Oder wie ein Baum, der reife Früchte trägt. Sie braucht dazu aber nicht unbedingt einen Mann, sie kann ihre Früchte auch der Welt schenken.

 

Das weibliche Prinzip braucht das männliche Prinzip nicht. Das Einzige, womit ein Mann einer Frau "dienen" kann, ist seine Stabilität, seine Sicherheit, das "Halten ihrer zyklischen Energien und das Aushalten ihrer Emotionalität", wie schon im meinem anderen Artikel beschrieben. Auf diese Art und Weise kann er ihr seine Ebenbürtigkeit zeigen, dass er in der Lage ist, wahrhaft und selbstlos zu lieben, und dass er aber auch den Wert ihrer weiblichen Energien für sich selbst erkannt hat (wie ich später noch beschreibe, denn es ist ja nicht einseitig). Dazu braucht er den Mut seines Herzens, dem Weiblichen zu dienen, anstatt es zu unterdrücken oder zu verdrängen wie bislang. Und dafür muss ein Mann in gewisser Weise in Vorleistung gehen, sie erobern, um sie werben. Er muss sich in ihren Augen zuerst  qualifizieren, sich als reif und als "bereit" erweisen, sich ihrer Energien bedienen zu dürfen.

Dies ist der symbolische Kniefall, wenn ein Mann um die Hand einer Frau anhält. Er "bittet" quasi darum, ihrer Weiblichkeit dienen zu dürfen, um dafür etwas zu erhalten, was ich später beschreibe.

Wenn nun die Frau ihre Königin erinnert hat und lebt, ist sie nicht mehr Marionette ihrer Emotionalität und Sehn-SÜCHTE, sondern sie bekommt wieder Zugang zu ihrer innewohnenden weiblichen Intelligenz. Eine sehr tiefe und subtile Instanz, die immer weiß, was sich "richtig" anfühlt oder wann der richtige Zeitpunkt für etwas ist. DAS ist ihr Schutz, ihre Sicherheit, ihre eigene weibliche Intelligenz, ihr Urinstinkt, auf den sie sich immer verlassen kann, im Gegensatz zu ihrem Mind oder ihren Emotionen. Denn wenn sie sich in eine Beziehung zu einem Mann begibt, will sie im absoluten Vertrauen sein, vom Mann gehalten und getragen zu sein, um sich ganz hingeben zu können. Und dies meine ich nicht nur sexuell, sondern auch allgemein im Zusammensein.

Wenn ein Mann ihr diese Stabilität, Sicherheit und damit seine LIEBE und Wertschätzung nicht GEBEN kann oder will, wenn er bei ihr nur die Lust sucht, oder Angst vor dieser Aufgabe hat, wird sie ihn wegschicken, denn dann ist er ein Junge und kein Mann.

 

Sexualität und Geschlechtsakt

Es gibt zwei grundlegende Formen der Sexualität: die unerlöste, "niedere" Form, mit verschiedenen Abstufungen, und die  "höhere" Form der Sexualität, die ein Erlöstsein der Urprinzipien und -rollen braucht und ein tantrischer Weg des Erwachens sein kann.

 

Die unerlöste Variante:

Beim Geschlechtsakt dringt der Mann in die Frau ein. Er ist der aktive, gebende Part, die Frau empfängt ihn.

Dies kann bestenfalls aus Liebe und Wertschätzung geschehen, schlimmstenfalls mit Gewalt, Verachtung oder purem Abreagieren zu tun haben.

Je nach Gesinnung und Absicht des Mannes lädt er seine Energien und Emotionen mit dem Samenerguß in der Frau ab. Das kann, wie gesagt, bestenfalls aus Liebe, Wertschätzung und Achtung geschehen. Ein unreifer und/oder egoistischer Mann, der nicht bei sich und in seiner Eigenverantwortung ist, der nicht in seiner Verantwortung gegenüber dem Weiblichen ist, der die Frau, mit der er schläft, nicht liebt und ehrt, oder der zumindest noch unbewusst agiert, wird mit dem Samenerguß sich auch einer gehörigen Energieladung seiner Emotionen entledigen, schlimmstenfalls seinen Haß, seine Ängste, seinen Stress oder andere "negative" Energien in sie hineinschießen.

In diesem Fall wird die Frau energetisch von ihm verunreinigt. Viele Frauen spüren dies im Nachhinein, wenn sie sich einem Mann fälschlicherweise in der Annahme, dass er sie liebt, hingegeben haben, und dann aus der Illusion erwachen. Sie fühlen sich beschmutzt und missbraucht, auch wenn sie dies selbst durch ihre eigene Unbewusstheit zugelassen haben.

Über Vergewaltigung, Pornographie und Prostitution möchte ich mir hier nicht auslassen, und auch nicht über die Gründe die dazu geführt haben, Frauen auf die Funktion eines Mülleimers für männliche Energieentladung zu degradieren, dies vielleicht mal in einem anderen Artikel.

 

Die Entladungen des Mannes, so wie es herkömmlich praktiziert wird, dient nicht dem Weiblichen, weil Gier und egoistischer Lustgewinn die Motivation ist.  Die Frau wird immer ein Defizit zurückbehalten, ein subtiles oder sogar starkes Gefühl, dass da etwas fehlt, dass eine wichtige Ebene in ihr durch den Mann nicht erreicht wurde.

Trotzdem gibt sie sich meist selbst die Schuld daran, und stellt sich weiter zur Verfügung, auch wenn ihre Unzufriedenheit wächst, denn sie sucht ja das Geliebtwerden, Gehaltenwerden.

Das emotionale Energiesystem der Frau ist sehr zerbrechlich und voller feiner Energien und wird durch dieses gängige "rohe" Verhalten ziemlich erschüttert. Je mehr sie nun beim Mann nach der ErLÖSUNG sucht, aus dem Gefühl dieses Mangels herauswill, desto mehr wird sie von niederen männlichen Energie verseucht. Sie verliert nach und nach ihren Zugang zu ihrer weiblichen Intelligenz und ihrem Selbstschutz, rutscht energetisch immer weiter herunter auf die körperliche Ebene und beginnt selbst, eine Gier zu entwickeln und chronisch unbefriedigt ein Faß ohne Boden zu werden.

Die Frau kann ihre Sehnsucht nicht mehr unterscheiden und zuordnen und beginnt, sich selbst zu verlassen und gerät immer mehr in Mangel und innere Not.

Das Energiesystem der Frau braucht teilweise Jahre, um die Energien des Mannes zu verarbeiten!

Wenn der unreife, unverantwortliche Mann seine Energien in der Frau "entlädt", dann muss die Frau diese in sich umwandeln, sie kann sie nicht einfach wieder loswerden, aber das ist im ursprünglichen Sinne gar nicht ihre Aufgabe!

Die einzige Energie, die auf diese Weise in die Frau reinkommen darf, wird im Muttermodus umgewandelt, das ist die Befruchtungsenergie. Daraus macht der weibliche Körper ein Kind.

Trotzdem oder gerade deshalb bieten unzählige, sich ihrer wahren Wertigkeit nicht bewusste Frauen unreifen Männern diesen Muttermodus permanent an und stellen sich zur Verfügung, deren Energien aufzunehmen und umzuwandeln. Das kann schlimmstenfalls, z.B. bei Vergewaltigungen 7 Jahre dauern, im Normalfall ca ein Jahr, bis die Energien des Mannes vom Energiesystem der Frau neutralisiert worden sind. Deswegen gelten in manchen Kulturen Frauen, die 7 Jahre keinen Sex mit einem Mann hatten, wieder als Jungfrau. Energetisch gesehen ist das auch so.

 

Die erlöste Variante:

Ein Mann trägt die Verantwortung für seine Energiereinigung selbst. Er kann sogar seine Aufgabe am Weiblichen nicht erfüllen, wenn er seine eigenen Energien in die Frau hineinträgt.  Das Entladen des Samens, das darf natürlich auch sein, aber das ist die niedere Energievariante. Sie sollte zumindest aus tiefer Liebe geschehen.

Der Mann kann erlernen, in der Lage zu sein, die "niedrige" Energievariante nicht zwangsläufig ausführen zu müssen. Das wiederum ist Ergebnis der Transformation des Mannes durch die feinen weiblichen Energien.

Er hinterlässt trotzdem immer einen energetischen Fingerabdruck, nur er "verunreinigt" dann die Frau nicht bzw nicht in schädlichem Maße,  wenn er völlig von seinem Ego loslässt, wenn er in Liebe zugewandt ist und absichtslos dem Weiblichen "dient".

Dann erreicht er die Frau auf allen Ebenen, der körperlichen, der geistigen und der seelischen. Dann "bekommt" er auch etwas von der Frau zurück, nämlich ihre subtilen, feinstofflichen, weiblichen Energien. Diese transformieren den Mann nach und nach und er kommt aus seinen groben Energien in die feineren, höheren Energien des Herzens.  Das wiederum kann er nur, wenn er seine Gier nach eigener Befriedigung und auch den Anspruch des Befriedigenmüssens loslässt.

 

Was wiederum auch den Frauen noch einmal klarmachen soll, dass nicht immer der Mann, sondern in erster Linie sie selbst für ihre Befriedigung zuständig sind. Wenn sich die Frau Lust und Befriedigung selbst verschafft, muss sie nicht verzweifelt darauf warten, dass ein Mann dies für sie tut. Beide können sich im Zusammensein dann einander auch mal ohne Orgasmusabsicht hingeben und eine Reise entdecken, die sie in nie gekannte neue Erlebens-Bereiche führt.

 

Es ist für die höhere, erlöste Variante des Sex sooo wichtig, dass der Mann sich der Frau in absichtsloser tiefer Liebe nähert. Ohne Orgasmus- und Befriedigungsjagd.

Ich schrieb oben, er "bekommt" etwas von ihr. Nun, hier genau liegt ein ganz wichtiger Aspekt für all die Frauen und Männer, die ihre Rollen noch verdreht haben....

Er BEKOMMT es nicht von ihr. Er will und muss es sich auf die beschriebene Weise HOLEN.

Sie ist passiv. Sie gibt nicht aktiv.

Ein Baum mit Früchten drückt dir beim Vorbeigehen auch nicht einen Apfel in die Hand. Aber er lässt es zu, dass du dir einen pflückst. So geschieht es energetisch auch beim Sex.

Der Mann "bewirbt sich", indem er seine männliche dienende Aufgabe am Weiblichen vollzieht.

Sie lässt ihn zu. Sie empfängt ihn, wenn sie möchte.

Sie ist voller überfließender Energie, voller reifer energetischer Früchte, die gepflückt werden wollen.

Aber sie gibt sie ihm nicht, sie drängt sie ihm erst recht nicht auf.

Und sie bettelt nicht darum, dass er sie sich holt!

 

Die Frau ruht in ihrer weiblichen Intelligenz. Sie hat ein untrügliches Gefühl, wen sie in sich "reinlässt" und wo ein Mann steht von seiner Reife und Verantwortung her, der etwas von ihr will. Sie wählt nicht den Schönsten oder Klügsten. Ein Mann kann aussehen wie Quasimodo und arm sein wie eine Kirchenmaus, wenn er es versteht, sie in jeglicher Hinsicht in ihrer Weiblichkeit immer auf den Punkt abzuholen!

 

Sie IST... Sie IST LIEBE... LIEBE.

Und er das Gefäß, in das sie sich fließen lassen und an sich selbst hingeben darf.

 

Deswegen müssen Frauen und Männer durch "Seelenpartner" auch erst wieder in ihre Ursprungsenergie zurückfinden.

Sie muss ihre Krone gerade rücken, er seine Rüstung ablegen aus den falschen, aufreibenden Kämpfen und den Krieger des Herzens erwecken.

Sie gibt sich nicht mehr einfach so hin. Si eist nicht mehr Marionette ihrer Emotionen.

Sie lauscht ihrer innewohnenden flüsternden Göttin.

Sie spielt keine Mutter mehr für Männer. Sie kümmert sich nicht um deren Wachstum. Nur um die Früchte an ihrem Baum.

Sie überprüft, wenn sich ihr ein Mann nähert, ob er erwachsen ist. Verantwortlich ihr gegenüber und ihrer Weiblichkeit.

Sie ist wieder in ihrer Ursprungsenergie. Sie spürt wieder ihre natürliche weibliche Intelligenz.

Und sie hängt voller reifer Früchte ihrer feinen weiblichen hohen Energien... Ein Topf mit süßem Brei, der überkocht. Eine Quelle weiblicher Energie, die fortwährend übersprudelt.

Nicht sie.... gibt ihm davon ab.

Aber sie gestattet ihm, sich zu bedienen.

Damit erleichtert er sie energetisch! Er pflückt die reifen Früchte von dem Baum ihres Energiesystems.

DAS ist seine Aufgabe.

ER holt diese Energie AUS IHR heraus, statt seine einfach in sie zu entladen.

Das geschieht aber nicht automatisch! Er muss dies BEWUSST tun, sich seiner "Aufgabe" und seines "Dienstes" bewusst sein, und er muss Manns genug sein, es zulassen können, von den weiblichen Energien durchdrungen zu werden!

Und hier scheitern derzeit so viele Männer noch an ihren Ängsten und Muttertraumen.

 

Er pflückt ihre Energien, holt sie heraus aus ihr... in sein Energiesystem, lässt sich vollkommen durchtränken und lässt es zu, sich von den weiblichen Energien transformieren zu lassen.

Die weibliche Energie ist wie Wasser, das überfließt: Sie durchdringt alles.

Wasser tut nichts. Es ist nicht aktiv im Sinne einer Absicht. Es fließt einfach.

Genauso fließen die weiblichen Energien in alle Richtungen, ohne dass frau etwas tun müsste.

 

Ein Mann, der davor Angst hat, geht auf gehörigen Sicherheitsabstand.

Eine Frau, die sich ihrer Königin nicht erinnert, rennt dann hinterher und versucht ihn zu überzeugen, dass ihre Energien doch harmlos sind und gut für ihn. Das sieht er aber ganz anders! Er will sich dem Weiblichen verweigern, weil es ihn verletzt hat. Außerdem ist sie im Mangel und erinnert sich nicht, ihre eigene Quelle zu sein, und will von ihm etwas HABEN.

 

Das Weibliche durchdringt das Männliche, wenn er dazu bereit ist, dies zuzulassen.

Empfänglich zu sein dem Männlichen gegenüber heißt nicht einmal auf jemanden zu WARTEN.

Wenn die Früchte reif sind, kommt einer und pflückt sie.

Lass sie reifen.

Weiblich zu sein heißt nur, empfänglich zu sein. Dein Wasser fließt einfach. Deine Energie strömt einfach.

Du kannst ihn nicht zwingen, nicht überreden und nicht bekehren, deine Energie haben zu wollen. Wenn er sie nicht will, weil er sie lieber von einer anderen Frau empfangen möchte,  oder weil er sich nicht traut... Lass ihn los..

Überlasse ihn sich selbst und seiner Entscheidung. Ehre seine Entscheidung, aber warte nicht. Es liegt nicht in deiner Macht.

Gehe zurück in deine wahre Macht.

Sei passiv dem Männlichen gegenüber. Du brauchst einen Mann nicht zwingend. Du BIST Liebe.

 

Agiere nicht, bettle nicht, sehne dich nicht, warte nicht... EMPFANGE.

Empfange, was FREIWILLIG in dein Leben will und vertraue auf das Resonanzgesetz im Universum.

Und dann nutze deine weibliche Intelligenz, deinen Urinstinkt und du wirst wissen, was und wen du in dein Energiesystem hineinlässt. Und ob es stimmig ist, wenn ein Mann mit weniger als seiner ganzen Liebe, Wertschätzung und Achtsamkeit kommt. Und du wirst spüren, ob er wirklich ein GEBENDER ist. Oder ob er vor dir etwas ängstlich zurückhält und wenn überhaupt, nur den körperlichen Aspekt zulassen kann. Oder nur den geistigen. Oder nur den seelischen.

 

Du brauchst nichts zu geben.

Du kannst nichts "geben".

Du bist eine Empfangende.

Du kannst nur gestatten, dass sich ein Mann etwas holen darf, wenn er sich dir in seiner Aufgabe gibt.

Der Mann bedient sich am Weiblichen wie an einem Baum mit reifen Früchten. Wie wurde das missbraucht und verraten.

Lasse es nur zu, wenn er seinen Part erfüllt.

Dazu braucht es keine Partnerschaft, obwohl ihr eine leben könnt, wenn ihr wollt.

Dazu braucht es keinerlei äußeren Bedingungen.

Es braucht dazu nichts Geringeres als vollkommene absichtlose selbstlose LIEBE.

Egal ob für einen Moment oder bis an euer Lebensende.

Und egal, ob für einen Moment oder ob "für immer", der Mann muss in der Lage seinen, dir darin uneigennütziges zu dienen.

DAS sollte dein Mass sein.

 

DU gibst dich DIR SELBST hin. Er "darf" dem Weiblichen in DIR "dienen", wenn er möchte.

DU erlaubst ihm, sich bei dir dafür an deinen weiblichen Energien zu BEDIENEN und zu vervollkommnen in seinem Mannsein.

Oder nicht.

Schicke die Jungs weg, bis sie ERWACHSEN sind und bereit für ihren Dienst an der LIEBE.

Nicht der am schönsten mit den Hufen scharren kann, ist der Richtige.

 

Wenn der Mann weiss, wie er das "Pflücken" vollziehen kann, dann holt er sich deine weibliche Energie in sein System.

Durch die weibliche Energie wird er transformiert und seine eigenen männlichen Energien erhöhen sich nach und nach.


Dieses "Pflücken" geschieht durch angstfreie, absichtslose, tiefe, uneigennützige Liebe.

Indem der Mann sich dem Weiblichen dienend als Gefäß zur Verfügung stellt, fließt es hinein.

Er ist nicht mehr ein Pfeil, der eindringt und abgibt, sondern ein Gefäß, welches durchdrungen und gefüllt wird.

So kann er die sich diffus verströmende Energie der Frau als Gefäß sammeln und für sich nutzen.

 

Er muss sowohl seine Gier nach eigener Befriedigung als auch den Drang, befriedigen zu wollen, ablegen.

Der wahre Energieaustausch findet ohne Absicht statt.

Er ist ein Prozess, ein Weg, der sich selbst dient, ohne ein Ziel erreichen zu wollen.

Er ist absichtlos und geschieht, indem sich zwei Menschen etwas Höherem öffnen: der Liebe.

Indem sie sich der Liebe hingeben... im anderen.

 

(c) ute strohbusch 15.03.15



Sehr schöner ZDF Beitrag zum Thema

http://www.zdf.de/37-grad/was-am-ende-wirklich-zaehlt-rueckblick-auf-das-leben-41026926.html



 

.... wenn ich jetzt sterben muss, kann ich dann sagen, ich habe mein Leben gelebt? Ich kann diese Frage mit JA beantworten. Ich bin immer meinen Gefühlen nachgegangen, bin meinem Herzen gefolgt. Ich bin durch Ängste und Schmerzen gegangen, habe geliebt Menschen zurückgelassen, habe mich getrennt, habe alles mir wichtige los gelassen, verbrannt, verschenkt....
Um es in die Erfahrung zu heben, es geht mir auch gut ohne diese Menschen und Dinge... Denn, wenn alle gehen und niem...and und nichts mehr da ist, bleibe ich zurück mit mir. Ich bin allein und werde es immer sein. Allein in mir.... und mit mir muss ich Leben, jeden Tag, egal wer da ist oder was mich umgibt. In mir muss es sich gut anfühlen...
Jeden Tag, mit jedem Schritt schaue ich, dass ich mich lebe... Frage mich, was ich unterdrücke.... prüfe in Zweifeln, was aus meiner Seele spricht.... ich will das Leben auskosten, schmecken, fühlen, ganz und gar in meinem Körper erfahren... Erfahrungen... und die Essenzen daraus....

Ein erfülltes Leben zu haben, bedeutet für mich den Moment bestmöglich auszufüllen... Ich gehe meinen Gefühlen nach, bin offen und ehrlich damit und ich gebe sehr gern viel dafür, auch im Kontakt mit anderen Menschen dafür zu gehen, Gefühle zu Leben, das Potenzial zwischen zwei Menschen ganz und gar auszuleben. Es fühlt sich wie Verrat an, dies nicht zu tun. Verrat an der Seele, Verrat am Leben-Sein, Verrat an dem Göttlichen... Das treibt mich voran, alles aus dem Weg zu räumen, Ängste, Blockaden, Traumen, Glaubenssätze.... ec. die mich daran hindern mich zu Leben, meine Bestimmung....

Es ist der Sinn meines Lebens, eine Meisterin darin zu werden, den Moment auszuschöpfen... mit allem was ist....

Ich habe immer wieder ältere Klienten, die zBsp. mit 70 feststellen, das sie ihr ganzes Leben geopfert haben, für Andere... den Ehemann, die Kinder, den Haushalt, den Garten in Perfektion für die Nachbarn.... die große Liebe abgelehnt, aus falschen ethisch-moralischen Überzeugungen und aus Angst vor dem Unbekannten.... lieber im sicheren Käfig als den drohenden Gefahren ausgesetzt, die da draußen in der Freiheit lauern... obwohl die Gefahren rein fiktiv und spekuliert sind und lediglich Vor-Stellungen....

und nichts was bleibt...

Es gibt nur eines was sicher ist, das es keine Sicherheit gibt. Sicherheit ist eine Illusion die im Kopf erschaffen wird, geglaubt wird, um sich selbst zu beruhigen... sich selbst etwas vorzugaukeln.... um Gefühlen, Emotionen, Wahrheiten, und dunklen Schatten, Konflikten aus dem Weg zu gehen... Unangenehmen Dingen... und somit sich selbst und dem Leben aus dem Weg zu gehen....

.... es ist nie zu spät, anzufangen wirklich zu Leben.... das Herz zu öffnen und dem Ruf der Liebe und des Herzens zu folgen... JETZT

liebevolle Grüße an Euch
papajeahja Sandy Kühn

Empfehlung: Seht euch den Film an, sehr schön gemacht... und bewegend

 

https://www.ptext.de/nachrichten/materie-klang-harmonie-910234

 

https://www.ptext.de/nachrichten/reise-tiefen-seele-902509

 

http://www.wellnesstipps-nachrichten.de/materie-klang-harmonie/